Flugzeugträgee

Flugzeugträgee

Zu besichtigender Flugzeugträger in San Diego.Allein schon von außen gewaltig.
San Diego,anders als SFO,und eher so wie alle amerikanischen Städte,kann man nicht zu Fuß erkunden.

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Fotos

Liebe Leute,

auf Fotos müsst ihr derzeit leider verzichten…dabei gibt es sooo viel zu Zeigen…aber das Internet, wenn wir es denn hier mal haben, ist so schwach, dass Hochladen nicht funktioniert bzw. Jahre dauert

Wohnmobil

Mann oh Mann, wir sind im Wilden Westen, aber das man da auch gleich über die Straßen reitet…Die aneinandergereihten Betonplatten aus denen die Interstates bestehen, geben dir das Gefühl, du sitzt auf einem trabenden Pferd. So hoppeln wir daher. Wir haben heute den ganzen Tag in San Diego verbracht. Eine sehr schöne Stadt.
Als wir zurück auf den Campground kommen, hat dieser sich schlagartig geleert. Ja, das Wochenende ist vorbei, die Einheimischen müssen wieder nach Hause. Es scheint hier in Amerika wahrlich ein Volkssport zu sein, gelegentlich ein Wochenende auf dem Campground zu verbringen und dann evtl. auch noch Freunde und Familie dazu einzuladen. Und das nicht unbedingt mit Wohnmobilen, sondern vieleher mit Zelten. Und die Amis sind ausgestattet, mein lieber Mann, sie fahren hier auf, das hat noch keiner gesehen.
Wie schon gesagt, diesen Feriencamp- angehauchten Campground finde ich jetzt nicht so dolle, aber das tolle ist, wir haben hier Strom und Wasseranschluss, können kostenlos warm duschen (was eine Wohltat in einer Dusche zu duschen, in der man sich frei bewegen kann und nicht gleich links und rechts an die Wand stößt) und auch Waschen.
Ansonsten haben wir uns in unserem 23-Liter-Sprit fressendem Wohnmobil ganz gut eingelebt. Es ist für fünf Personen ausgezeichnet, weil es fünf Sitzplätze gibt und auch fünf Schlafmöglichkeiten. Faktisch ist es aber für 2 Personen okay und mit 2 ½ geht es auch noch so gerade, insbesonder wenn man bedenkt, dass man seine Klamotten etc. ja auch irgendwo verstauen muss. Wir haben einen dreiflammigen Gaskocher, der uns bis jetzt gute Dienste geleistet hat, einen Kühlschrank und ein Eisfach. Die kleine Küchenzeile ist durch ein kleines Stück Arbeitsplatte, das man nach Belieben einklappen kann, erweiterbar. Von unserem Luxus-Bad, habe ich schon berichtet. Dann haben wir hinten das große Bett (der Krümel liebt es, nicht nur zum Schlafen, sondern vielmehr zum darauf herumtoben – gleichzeitig dient es uns als Wickeltisch – wenn ich ihn dort hinlege zum Windelnwechseln, dauert es keine Sekunde und er hat sich schon wieder umgedreht um zu toben und ich steh dann da und kann kucken, wie ich hinterher komme …). Oben über dem Fahrerhaus ist der Alkoven. In der Mitte befindet sich eine Essecke, mit einem komplett drehbaren Tisch in Marmoroptik und einer Ledersitzecke (die knarzt wie sonst was).
Draußen haben wir einen Kofferraum im hinteren Teil. Hier verfahren wir Wasserkanister und unser Koffer auf. Obwohl wir ein Küchenkit etc. dazu gebucht haben, ist die Ausstattung spärlich bzw. einfach nicht gut. Es fängt natürlich bei den Messern in der Küche an, nicht zu gebrauchen, wenn man vernünftig schneiden will. Gut, dass wir unsere eigenen dabei haben. Ansonsten haben wir drei große und drei kleine Teller, sowie drei Müslischalen, drei Becher und drei Tassen – natürlich alles aus Plastik – wäre sonst schon mehrmals zu Bruch gegangen. Eine kleine Pfanne und drei Töpfe unterschiedlicher Größe sind vorhanden (allerdings so wackelig, dass überall erst einmal die Schrauben angezogen werden müssen)Geschirrhandtücher sind Fehlanzeige, haben wir zum Glück selber mitgenommen. Handtücher und Decken sind in ausreichender Zahl und guter Qualität inbegriffen. Einen Besen oder gar ein Kehrblech gibt es nicht, haben wir uns jetzt selber gekauft. Ebensowenig gab es eine Klobürste – diese haben wir uns ebenfalls gekauft und uns aus einem leeren Wasserkanister eine Halterung dafür gebaut.
So neu, wie das Wohnmobil auf den ersten scheint und tatsächlich ja auch ist, so schlecht ist es teilweise verarbeitet bzw. hat einfach schlechte Qualität. Wir wollen gar nicht wissen, wie es ausgesehen hätte, hätten wir nicht so ein flatschneues Teil bekommen, sondern ein älteres Modell…
Mit dem Essen haben wir es jetzt so geregelt, dass wir immer dann, wenn wir eine längere Fahrstrecke haben, unterwegs etwas Essen gehen, damit wir nach dem Ankommen nicht noch so viel Stress haben. Wenn wir eine kurze Strecke hatten oder aber mehrere Tage an einem Platz bleiben, dann kochen wir selber. Wobei das aufgrund des Platz-und Topfangebotes eher beschränkt ist und wohl meistens auf Grillen hinauslaufen wird. Auf das Essen hier generell, also Lebensmittel, die man hier bekommen kann oder auch nicht, werde ich noch gesondert eingehen.

Der Krümel isst nicht mehr…

He, he, jetzt sitze ich hier in unserem Wohnmobil, nachdem ich den Krümel erfolglos versucht habe zum Schlafen zu kriegen. Dann ist der Papa zu ihm ins Bett gekrochen und hat es probiert – erfolgreich – beide sind eingeschlafen!

Der Krümel war die letzten drei Tage irgendwie komisch, anders. Was es genau war, wissen wir nicht. Zuerst hat er scheinbar angefangen beim Essen wählerisch zu werden, vielleicht hat er seinen Geschmackssinn auch einfach nur auf amerikanische Gegebenheiten umgestellt. Jedenfalls verweigerte er plötzlich jegliches Gemüse. Dann aß er plötzlich gar nichts mehr bzw. nur noch sehr wenig und meist erst, wenn wir schon fertig waren mit dem Essen. Wer den Kleinen kennt, weiß, dass er eigentlich niemals jemandem beim Essen zuschaut ohne nicht lauthals nach etwas Eigenem zu verlangen. Wenn er dann aß, aber auch nur, wenn wir es ihm in kleinen Happen auf seinem Löffelchen reichten. Eigentlich ist er schon länger mehr oder weniger selbständig. Ob das wieder so eine Phase ist? Vielleicht ein Schub? Der Sprung zu einem neuen Entwicklungsschritt, vielleicht lernt er jetzt sprechen? Zumal uns aufgefallen ist, dass er die letzten Tage immer wieder leise Wörter vor sich hin brummelt bzw. leise zu flüstern scheint…Oder es ist für seinen kleinen Körper doch eine größere Verdauungsumstellung hier, als wir dachten???
Dann hat der Kleine vermehrten Stuhlgang, der plötzlich in Durchfall übergeht. Oh nein, bitte nicht, wenn es richtiger Durchfall wird, wird es hier schwierig die Sauerei in Grenzen zu halten. Schnell verabreiche ich ihm ein paar Globuli aus meiner Reiseapotheke.
Und siehe da keinen ganzen Tag später, geht es ihm wieder viel besser. Er stopft das Essen wieder nur so in sich hinein und qäukt dabei herum. Hervorragend, so soll es sein.